10 Kilometer Testlauf

Nach dem TrainingWenn ich schon alleine laufe, was zur Zeit wirklich sehr selten vorkommt, dann gebe ich mir oft richtig die Peitsche. 

Meine bisherige Bestzeit auf 10 Kilometer liegt tatsächlich schon etwas länger zurück. Das war im September 2014 bei der Breisgau Energy Night. Hier erreichte ich eine Zeit von 45:36 Min auf gerader Strecke mit sage und schreibe zwei Höhenmetern. 🙂
Heute überlegte ich mir, dass ich mich mal wieder etwas höher belasten könnte, denn die letzte Maximalbelastung war vor etwa fünf Monaten beim Schwarzwälder Schinkenlauf.

Also schnürte ich mir meine Schuhe und begab mich auf die Rennstrecke. Ich wählte hierfür die übliche Asphaltstrecke, die nur 20 Höhenmeter aufweist. So wärmte ich mich zuerst mit einer 6er Pace genau einen Kilometer auf, damit ich auf annähernd Betriebstemperatur kam. Mit fliegendem Start beschleunigte ich dann auf etwa 160 Puls, was noch in meinem gut machbaren Bereich liegt.
Das heißt, ich falle danach nicht gleich um…

Ein Lauf mit einer solchen Pace ist im Dunkeln zwar nicht ganz so angenehm, aber mit Kopflampe ist das gut zu machen. Die Strecke war annähernd frei von Hinternissen, bis auf ein paar Pfützen, die mich aber nicht weiter störten.

Von Gottenheim ging es an der B31 entlang bis zur Marcher Brücke, von dort an der Aldi-Brücke vorbei wieder zurück nach Gottenheim. Hier musste ich noch kurz in die Waldstraße einbiegen, da die Strecke nicht ganz reichte. Während der gesamten Zeit lag meine Pace zwischen 4:20 und 4:40 min/km, sodass dies am Ende eine Durchschnittspace von 4:34 min/km ergab. Den letzten Kilometer erhöhte ich noch etwas den Puls auf fast 170 Schläge, wobei ich dann schon langsam merkte, dass die Energie langsam verdunstete. Kein wunder, denn ich absolvierte vor dem Lauf noch ein 60 minütiges Krafttraining. Erstaunlich, dass ich überhaupt noch so viel Feuer hatte.

Mit einem Durchschnittspuls von 163 erreichte ich die 10 km-Marke genau nach 45:45 Min., das sind gerade mal 9 Sekunden hinter meinem bisherigen Rekord!
Damit ist wohl fast klar, dass ich beim nächsten Wettkampf dieser Art, der in diesem Jahr vermutlich der Hockenheimring sein wird, meinen Rekord brechen werde. Ich freu mich jetzt schon drauf, denn im Wettkampf bin ich bislang immer schneller gewesen als in irgendeinem Trainingslauf.

Es war ein richtig schöner Power-Testlauf – und ich bin danach nicht umgefallen. 🙂

Sportliche Grüße
Alex

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