Markgräfler Cup 2018

Bereits 2014 nahmen wir an einem der sechs Läufe des Markgräfler Cup teil. Damals wussten wir gar nicht, dass es da eine ganze Serie gibt und so blieb es auch 2015 “nur” beim Britzinger Silvesterlauf.

Nur ein Jahr später, nämlich 2016, erfolgte dann die Teilnahme an allen sechs Cupläufen: Sulzburger Frühlingslauf, Münstertäler Panoramalauf, Badenweiler Feierabendlauf, Biengener Mitternachtslauf, Staufener Altstadtlauf und Britzinger Silvesterlauf.

Das schöne an diesen Läufen ist einerseits, dass sie für uns alle relativ schnell zu erreichen sind. Mit einer Anfahrtszeit von höchstens 30 Minuten ist das wirklich angenehm. Zudem handelt es sich um kurze Läufe von etwa 10 Kilometern, der Staufener Altstadtlauf ist mit 6,6 Kilometern dabei am kürzesten. Weiterhin angenehm bei all diesen Läufen ist, dass es kleine Läufe mit überschaubaren Teilnehmern sind. Ich zumindest mag diese “kleinen Treffen” sehr – sie haben auch etwas gemütliches. Zudem gibt’s immer sehr viel Kuchen und andere leckere Sachen. 🙂

Im Jahr 2017 konnten wir Bine (Sabine Schmey) im Team begrüßen, die ich bereits im Jahr 2016 nach mehreren gemeinsamen langen Läufen dafür begeistern konnte.
In diesem Jahr nahm sie gleich bis auf den Münstertäler Panoramalauf schon alle Cupläufe mit und konnte so den 5. Platz der Cup-Wertung bei den Frauen erreichen.

Ihr Ehrgeiz stand in Flammen und so trainierte sie entsprechend hart für mehr Leistung. Um schneller zu werden, und da spreche ich auch ein ganz klein wenig aus Erfahrung, muss man, wenn man gefühlt eh schon an seiner Grenze kratzt, echt hartes Training durchziehen. Oder, wie ich es für mein Marathonjahr 2017 gemacht habe, Gewicht verlieren. Speziell auf hügeligen Strecken macht sich das stark bemerkbar. Zwar ist Gewichtsreduktion nicht alles, aber dadurch kann man schon erheblich schneller werden. Aber hier geht es ja um Bine, die wahrlich kein Gewicht verlieren sollte. 🙂

Stattdessen zog sie ihr, wie ich es nenne, eisenhartes Training durch. Wer sie etwas näher kennt weiß, dass es völlig außerhalb jeder Norm ist. Sie ist nicht eine, die sich an Pläne halten will und braucht auch keine. Sehr wohl hat sie aber eine genaue Vorstellung davon, wie sie schneller werden kann. So gehören Intervalle, schnellen Einheiten und längere Läufe auch in ihre Statistik. Garniert mit so Späßen wie 50 Mal die Treppe hochrennen und anschließend noch mehrere Intervalle am Berg fetzen und solche Dinge. Wohlgemerkt… das ganze nach einem Lauf von 20 Kilometern Länge, nur um mal ein Beispiel zu nennen.! Nicht viele würden nach dieser Distanz noch auf die Idee kommen, solch harte Einheiten durchzuziehen. Sie tut es jedenfalls und konnte so ihre Leistungsmöglichkeiten noch um einiges steigern. Und das wichtigste: Sie hat Spaß daran, sonst würde sie es nicht machen.

Das Ergebnis konnten wir 2018 beim Markgräfler Cup verfolgen. Beim Sulzburger Frühlingslauf hatte sie zaghaft mit dem 3. Platz der Frauen begonnen, gewann dann aber die nächsten vier Wettkämpfe und hatte bereits zu diesem Zeitpunkt die Serie schon gewonnen, da rein rechnerisch niemand mehr ihre erreichte Punktzahl hätte einholen können.

Beim letzten Lauf, der Britzinger Silvesterlauf, beendete sie wie den ersten Lauf wieder mit einem 3. Platz.

Bine

Die vier besten Läufe werden beim Markgräfler Cup gewertet und so konnte sie ihn 2018 mit der maximalen Punktzahl von 1200 beenden! Ein toller Erfolg!

An dieser Stelle auch noch einmal Glückwunsch zum 1. Platz des Markgräfler Cup 2018!

Sportliche Grüße
Alex

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