Tuniberglauf 2019

Der Tuniberglauf startet im Jahr 2019 seine Geschichte! Damit fand erstmals ein Wettkampf auf Teilen einer Strecke statt, die einige von uns seit Jahren “belaufen”.

Ja, so dicht war bisher noch kein Wettkampfort. Zumindest f├╝r die, die aus den Orten um Waltershofen kommen, was f├╝r die meisten von uns zutrifft. Ein Ort, den ich mit dem Fahrrad in 10 Minuten erreichen kann. Als ich von dem Wettkampf “1. Tuniberglauf” erfuhr, stand f├╝r mich eine Teilnahme au├čer Frage und so war ich mit der Startnummer 19 auch schnell angemeldet. Auf dem Tuniberg begann vor zehn Jahren meine L├Ąuferkarriere und seitdem habe ich viele Wege auf diesem Berg gesehen. Sozusagen ein Heimrennen. ­čÖé

Die auf der Webseite TSG-Sport bereitgestellten Informationen zur Strecke waren ausreichend um sagen zu k├Ânnen, dass es ein anspruchsvoller Lauf werden w├╝rde. Wer den Tuniberg kennt wei├č, dass es eigentlich bis auf wenige Ausnahmen entweder hoch oder runter geht. Es gibt wenige Wettk├Ąmpfe die eine ├Ąhnliche Streckencharakteristik aufweisen. Bei der 10k-Variante sind insgesamt 130 H├Âhenmeter zu ├╝berwinden, bei der 5k-Varinate etwa 70 H├Âhenmeter. Das h├Ârt sich vielleicht nicht viel an, aber wenn man sich das H├Âhenprofil anschaut, dann kann man sich doch gut vorstellen, dass das ziemlich kr├Ąfteraubend ist.

Der Spa├č konnte also beginnen und das Team nahm sowohl am 5k wie auch am 10k-Lauf teil. Janine begab sich dabei als einzige von uns auf die k├╝rzere Strecke. Durch den kurzen Anreiseweg von nicht einmal f├╝nf Kilometern sind wir mit dem Fahrrad hingefahren. Am Platz des Geschehens angekommen, war schon ganz gut was los und wir hatten uns gleich in die Schlange der Startnummernausgabe gestellt. Weil der Start immer schneller n├Ąher r├╝ckte, machte sie sich schon etwas warm, w├Ąhrend ich weiter in der Schlange stand. Als sie zur├╝ck kam, hatte sie noch f├╝nf Minuten Zeit sich die Startnummern an ihr Shirt zu fummeln und dann war’s f├╝r sie schon fast soweit, um es auf der Strecke bissel krachen zu lassen.

Durch Pit ordentlich in Stimmung gebracht, starteten die 69 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 5k-Laufes um 11:30 Uhr.

Janine konnte die Strecke gut laufen und erreichte nach den beinezerfressenden H├Âhenmetern den 2. Platz der Frauen und durfte bei der Siegerehrung auf’s Podium.
Ein sch├Âner Erfolg, Gl├╝ckwunsch!

Nun machten sich Alex, Bine, Oli und ich uns f├╝r die 10er Strecke bereit. Ein wenig Aufw├Ąrmen sollte nicht schaden, zumal es die ersten zwei Kilometer gleich mal sch├Ân bergauf geht. Und da standen wir, insgesamt 110 Starterinnen und Starter, fest entschlossen die zehn Kilometer zu erleben.

Pit leistete auch hier durch seine Art eine sch├Âne Starthilfe und schon machten wir uns auf eine kurze Reise ├╝ber den Tuniberg. Eine sch├Âne Reise, aber hart am Limit!

Das Streckenprofil erw├Ąhnte ich bereits und es war klar, was man erwarten konnte. Die Kr├Ąfte richtig einzuteilen war wichtig. Auf einem speziellen Abschnitt hatte ich echt zu k├Ąmpfen, das war in Gottenheim beim Spielplatz den Berg hoch. Mit dem Gedanken daran, dass es nach diesen 400 Metern mit 30 H├Âhenmetern wieder auf die Ebene geht, kroch ich mit einer 6:15er Pace dort hoch. Es f├╝hlte sich so an, als ob ich stehen w├╝rde, ich wollte mich aber hier nicht komplett zerst├Âren. Und als der Berg geschafft war, stand Michael an der Seite und konnte sich anfeuernd dar├╝ber freuen zu sehen, wie man diesen Teil der Strecke genossen hatte. Zu der Zeit war ich mir ziemlich sicher, dass es Alex und Oli genau so gehen w├╝rde an dieser Stelle. ­čÖé

Die restlichen drei Kilometer brannte ich dann meine letzten Reserven nieder. Zugegeben, ich war auch platt als ich im Ziel war und mehr w├Ąre an diesem Tag ohne bleibenden Schaden nicht m├Âglich gewesen.

Bine war bereits 2,5 Minuten vor mir im Ziel und konnte so den 2. Platz der Frauen erlaufen und durfte auch auf’s Podium. Und auch wenn sie meinte, dass sie nicht optimal unterwegs war, so konnte sie doch diesen Erfolg f├╝r sich verbuchen. Gl├╝ckwunsch!

Kurz nach mir erreichten Alex und Oli die Ziellinie und Alex sah man auf den ersten Blick nicht unbedingt an, dass sie am Limit gelaufen war. Ich finde, damit hat sie wieder einmal bewiesen, dass sie gut trainiert ist. Denn ihr Rekord aus 2015 war nur 1:02 Min. entfernt – allerdings war das damals auf dem Hockenheimring und nicht auf dem Tuniberg! Das war hier eine ganz andere H├Âhenwelt! ­čÖé

Gl├╝ckwunsch noch einmal zu all diesen Leistungen!

Nach dem H├Âhenmeterspektakel gingen wir dann zum besonders gem├╝tlichen Teil ├╝ber. So konnten wir von der ├╝ppigen Kuchentheke etwas kosten oder auch Gegrilltes genie├čen. Zudem gab es Pommes und eine gro├če Auswahl an Getr├Ąnken. So sa├čen wir noch bis zum Schluss und lie├čen den erfolgreichen Tag langsam ausklingen.

Organisatorisch hatte der TSG Waltershofen ganze Arbeit geleistet! Neben der gut ausgesuchten Laufstrecken auf f├╝nf und zehn Kilometern gab es au├čerdem noch einen Bambini- und Kidslauf. Wer mochte, konnte sich auf den beiden Hauptstrecken f├╝r das Nordic-Walking entscheiden. Es war also f├╝r jeden etwas geboten und selbst als Zuschauer oder Begleitung war es sicherlich auch ein interessanter sowie leckerer Tag.

Das Angebot bei der Verpflegung war toll und auch sonst hatte alles gepasst. So wie es angek├╝ndigt wurde, freuen wir uns schon auf den 2. Tuniberglauf im n├Ąchsten Jahr und werden dabei sein. Weitere Informationen dazu auf der Webseite TSG-Sport. Bis dahin…

Sportliche Gr├╝├če
Alex

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver├Âffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert