Schluchseelauf 2013

Der Schluchseelauf soll ja auch ein ganz schöner Lauf sein – so wurde uns das erzählt. Also machen wir uns auf den Weg dorthin. Die Wetterprognosen der letzten Tage immer im Auge gehabt und nein, es macht uns nix aus wenn es regnet und die Temperatur nahe dem Gefrierpunkt liegen sollte.

Der Weg zum Schluchsee war schön: Regen, Sonne, Regen… und die Temperatur fiel immer weiter, bis sie dann auf 4°C stehen blieb. Gut, dachten wir, dann schwitzen wir uns diesmal nicht so einen ab wie sonst immer. In einer großen Sporthalle versammelten wir uns mit vielen anderen Läuferinnen und Läufern zum 29. Internationalen Schluchseelauf. 3415 Teilnehmer sollten es dann auf der Strecke sein, die übrigens knapp 950 m über dem Meeresspiegel liegt. Aber wir hatten ja noch ein paar Minuten Zeit bis zum Start.

So erfahren waren wir auch noch nicht und irrten zeitweise planlos umher. Wohin, was sollen wir jetzt machen, wohin mit den Klamotten? Das sind so Fragen, die weiß man am Anfang einer Laufkarriere noch nicht. Aber egal, jeder Lauf hat so seine Eigenarten. Dieser Lauf war jedenfalls unser erster, der im strömenden Regen starten sollte. Schade, aber da musste man durch. So kam es dann, dass wir uns so langsam zur Startaufstellung begeben mussten, denn demnächst sollte es losgehen. Wir hüpften von Unterstand zu Würstchenbude bis zum Sonnenschirm, welcher als Regenschirm fungierte.

Es regnete doch ziemlich stark, als wir dann unter freiem Himmel beim Start standen. Wir beugten uns nach vorn, damit wenigstens nicht die Schuhe allzu nass werden. Schon vor dem Start komplett nass zu sein ist nicht schön. Startschuss! Ab geht’s! Hurra, gleich erstmal durch eine große Pfütze und dann in den Matsch, denn es ging in den Wald mit weichem Boden und teilweise Schotter. Ach ja, und gleich erstmal schön bergauf, was aber nicht schlimm war, denn es war nur kurz. Kurze Zeit später hörte es auch auf zu regnen, sodass wir dann zumindest mal einen kurzen Videoschnipsel erstellen konnten.

Der Regen wollte uns aber nur eine kurze Pause gönnen, sodass es dann schon wieder nass wurde. Es nervte etwas, weil die Strecke sonst echt angenehm war. Wir rannten also mehr oder weniger gemütlich weiter dem Ziel entgegen, machten unsere Späße und zwischendrin gab es gut organisierte Verpflegungsstationen. Der Regen war mal stärker – mal schwächer, und wir zogen zum Ende hin die Geschwindigkeit weiter an. Der letzte Streckenabschnitt war dann jedoch sehr matschig und die Gefahr auszurutschen war recht hoch. Aber genau hier konnte man noch ein paar Plätze gewinnen, denn viele sind dort ziemlich langsam geworden. Die letzten Meter hatten es noch einmal in sich, denn es drückte sich noch eine Steigung in die Beine, danach folgte dann das Ziel nach 18,3 km. Im Ziel erhielten wir unsere Medaille und machten uns kurz danach auch schon wieder auf den Rückweg.

Unsere Zeiten können sich aufgrund aller Umstände sehen lassen.

Oli: 1:41:05 Std
Alex: 1:36:35 Std

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