7. Breisgau Energy Night

Highway To HellEin neuer und weiterer Wettkampf in der Historie des Whiskey Running Team. Den Lauf „die schnelle 10“ bin ich gelaufen, da ich nach der 48er Zeit beim bergigen 1. Schwarzwälder Schinkenlauf irgendwie das starke Bedürfnis hatte, meine aktuelle Zeit auf der Ebene zu erfahren. Damit stand auch fest, dass ich mich wieder an der Leistungsgrenze bewegen würde. Natürlich war ich auch neugierig, was das für ein Lauf ist: Breisgau Energy Night.

Der Lauf fand tatsächlich auf einer absolut flachen und asphaltierten Strecke im Gewerbepark Eschbach statt, bei der der Höhenunterschied insgesamt nur 2 Meter betragen soll! Streckenmäßig waren das also optimale Bedingungen für eine schnelle Zeit.

Zwischen dem Wettkampf am Feldberg und diesem hatte ich sechs Tage Ruhe, jedoch bin ich am Dienstag ein 10 Kilometer Intervalltraining, darin 4 x 1 Kilometer mit 90% Leistung sowie am Mittwoch einen gemütlichen Run mit 12,5 Kilometern gelaufen. Den Donnerstag und Freitag hatte ich mir dann wirklich für die Erholung reserviert, damit ich am Samstag um 17 Uhr fit sein würde.

Das Wetter sollte bei diesem Lauf eine etwas größere Rolle spielen, denn mit 22°C und strahlendem Sonnenschein waren das für mich nicht unbedingt die besten Bedingungen für ein Vollgasrennen.

Auf dem Gelände befand sich ein großes Festzelt, wo auch die Startnummernausgabe war. Darin gab es auch kühle Getränke und jede Menge Kuchen. Unweit davon entfernt stand noch ein Zelt mit Umkleiden und Duschen.

Der Start kam immer näher und so langsam machte ich mich auf den Weg. Mein Aufwärmprogramm hatte ich mit einer Dauer von fünf Minuten sehr kurz gehalten. Hundert Prozent fit fühlte ich mich nicht, war aber trotzdem recht optimistisch, dass es gut werden würde. Mein Ziel war es natürlich einen optimalen Lauf zu erreichen, eben absolut am Limit. Die erste Runde wollte ich demnach mit etwa 22 Minuten laufen, damit ich in der zweiten noch etwas Gas geben könnte.

Breisgau Energy NightDie ersten fünf Kilometer erreichte ich in einer Zeit von 22:26 min und wusste aufgrund der aktuellen Verfassung – das ist kein Tag für Rekorde. Zumindest hatte ich keine Power mehr um in der zweiten Runde etwas nachzulegen.
Aufgeben kam für mich natürlich auch nicht in Frage und so drückte ich meinen Puls immer weiter nach oben in eine Region, die ich bisher noch nie bei einem Wettkampf riskiert hatte, zumindest nicht auf eine Dauer von etwa vier Kilometer. Aber, der Körper hat durchgehalten und offensichtlich sind noch weitere Reserven vorhanden.

Breisgau Energy NightTrotzdem half auch das nix, denn ich konnte die Geschwindigkeit nicht weiter erhöhen und erreichte das Ziel in 45:36 min.

Sportliche Grüße
Alex

 

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