33. Internationaler Kaiserstuhllauf

Beim diesjÀhrigen Kaiserstuhllauf nahmen wir sehr kurzfristig teil. Es war wie auch schon 2016 ein schöner aber immer noch anstrengender Wettkampf. 

Michael wollte diesen Lauf auf jeden Fall laufen und wenn er nicht kurz vorher krank geworden wĂ€re, hĂ€tte er ihn auch durchgezogen. Bei Alex (RennkrĂŒmel) stand es bis etwa eine Stunde vor meiner Abfahrt auch noch nicht fest, ob sie mitkommen wĂŒrde. Ich selbst entschied mich noch am Vortag, dass ich auf jeden Fall laufen wollte, denn irgendwie hatte ich richtig Lust auf meinen ersten Wettkampf des Jahres!

Alex entschied sich dann aber doch zur Teilnahme und so konnten wir zum zweiten Mal versuchen, diesen Lauf tatsÀchlich auch mal als Sonntagslauf zu erleben. 2016 hatte das nÀmlich nicht ganz so geklappt.

Als wir in Ihringen ankamen und kurze Zeit spĂ€ter die Halle erreichten, machten wir es uns wie immer gemĂŒtlich. Ich besorgte mir erstmal einen großen Salatteller von der Theke und danach organisierte ich mir noch zwei StĂŒck Kuchen, was ich auch gleich alles vernichtete. Irgendwie hatte ich im GefĂŒhl, dass wir spĂ€ter nichts mehr bekommen wĂŒrden.

Die Zeit bis zum Start verflog schnell und die Startnummern pinnten wir ordnungsgemĂ€ĂŸ an unsere neuen Shirts. Und ZACK, standen wir auch schon draußen im Startfeld…

Peter Jenniches moderierte diesen Lauf und feuerte das Feld ordentlich an. Wir starteten von fast ganz hinten ins Abenteuer.

Wir wussten noch in etwa, was auf uns zukommen wĂŒrde, denn einfach ist der Lauf nicht. ZunĂ€chst geht es nĂ€mlich beinahe durchgehend bergauf, was den Puls gleich schön in die Höhe treibt. Aber auch danach fĂŒhrt die Strecke hoch und runter, sodass man sich stĂ€ndig anpassen musste. Nicht weiter schlimm, aber fĂŒr einen gemĂŒtlichen Sonntagslauf wirklich schwierig. 🙂

Die Strecke war manchmal ganz schön matschig und damit schwierig zu laufen, speziell eine sehr steile Stelle, bei der wir uns noch fragten, wie man hier wohl mit Vollgas hochlaufen wĂŒrde.

NatĂŒrlich hatte die Strecke Spaß gemacht, zumal es uns auch nicht langweilig wurde. Manchmal wurden wir angesprochen, da man uns kannte oder weil der Teamname einfach außergewöhnlich ist. Eine Frau sprach uns an, weil sie sich wunderte uns ĂŒberholen zu können. Uns kannte sie immer nur von hinten. 🙂
Wie schon erwĂ€hnt: wir befanden uns auf einem gemĂŒtlichen Sonntagslauf… Ă€hm, zumindest ich mit einem tatsĂ€chlich ruhigen Puls, wĂ€hrend Alex manchmal schön zu kĂ€mpfen hatte. Ist ja nicht so, dass ich nicht oft genug gesagt hĂ€tte, wir könnten auch langsamer machen. Manchmal klappte das, aber wer Alex kennt weiß, dass sie nicht immer langsamer macht… 🙂

Das Panorama war an einigen Stellen wirklich schön, etwas schade war nur, dass das Wetter nicht ganz so gut war. Der schönste Abschnitt fĂŒr mich ist allerdings der “Laubweg”. Es ist einfach schön dort durch den Wald zu laufen und wĂ€re etwas Sonne hervor gekommen, hĂ€tten wir es noch besser genießen können. Aber auch so war es schön.

Von dort an waren wir auch schon fast am Ende der Strecke angekommen und die verlief bis auf ein ganz kleines StĂŒckchen durchgehend bergab.

Wie bei Peter ĂŒblich, kĂŒndigte er uns als Team kurz vor der Ziellinie an und so erreichten wir gesund das Ende des Laufes.

Nachdem wir es uns in der Halle wieder gemĂŒtlich machten, ich eine Dose JACK genießen konnte,  wir uns noch ein Steakbrötchen besorgten und noch etwas mit Martha plauderten, machten wir uns bald wieder auf den Heimweg.

Auch 2018 hat es wieder Spaß gemacht hier zu laufen! Danke an die Organisatoren und schöne GrĂŒĂŸe auch an das Team aus Buggingen, bei denen wir dann beim nĂ€chsten Feierabendlauf aufschlagen werden. 🙂

Sportliche GrĂŒĂŸe
Alex

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