32 km Sonntagslauf

Ein 32 Kilometer Lauf kann schön sein. YEAH!

Ein 32 Kilometer Lauf kann schön sein. YEAH!

Die Zeit rennt unaufhaltsam Richtung Marathon. Jetzt sind es nur noch vier Wochen, bis wir vollgepumpt mit Adrenalin in der Startaufstellung stehen. Heute stand mal wieder ein schöner und langsamer Dauerlauf auf dem Plan, den wir natürlich wie gewohnt gemeistert haben. 

Ein unheimlich gutes Wetter wurde ja schon vor Tagen vorausgesagt. Das freut uns immer wieder, wenn wir nicht im Regen rennen “müssen”. Wie wir auch schon berichteten, hatten wir ja fast durchgehend sehr gutes Wetter, von Januar bis jetzt. Wenn das so bleibt, müssen wir schon fast Angst bekommen, dass dieser Lauf bei mehr als 20°C stattfinden könnte. Grundsätzlich nicht so schlimm, denn gutes Wetter ist gern gesehen, jedoch hat jedes Grad Celsius mehr auch negative Auswirkungen auf die Zeit und insgesamt auf den Organismus. Wir sind zwar auch Hitzeläufe gewohnt, jedoch war es in der letzten Zeit mit 5-10°C eher kühl. Wie dem auch sei, wir werden sehen, welches Wetter wir bekommen.

Heute stand jedenfalls eine Strecke von 32 Kilometern im Kalender! Ich nahm mir diesmal auch wirklich vor, sie schön gemütlich an der untersten Schwelle meines Pulses zu laufen. Das ist mir auch wirklich gut gelungen, die ersten sechs Kilometer lief ich mich schön warm mit gerade mal 8,5 km/h, erst danach erhöhte ich die Geschwindigkeit.

Oli hier beim 32 Kilometer Lauf.

Oli beim 32 Kilometer Lauf.

Zwischendrin kam mir bei Kilometer 19 auch Oli entgegen, der diesmal mit irre viel Proviant vollgepackt war. Diese Menge an Nahrung und Getränke waren locker 2 Kilogramm zusätzliches Gewicht, aber aufgrund der Hitze war zumindest die Flüssigkeit auch wieder schnell weg. Wir schossen wieder ein passendes Foto und verabschiedeten uns, denn Oli hatte erst 9 Kilometer hinter sich gebracht und musste noch einmal durch Freiburg bis zum Stadion.

Ich zog meine letzten Kilometer schön gemütlich zu Ende. Dieses Mal hatte ich aber auch etwas zu Trinken dabei, denn der letzte 32 Kilometer Lauf war irgendwie sehr “trocken”. Heute lief das viel besser, auch wenn es doch knapp wurde mit gerade mal 800 ml. Zum Glück müssen wir beim Marathon nichts mitschleppen, denn sonst wären wir beim Start wohl 10 Kilogramm schwerer.

Wir haben diesmal auch wieder neue Rekorde aufgestellt. Oli hat mit den 32 Kilometern seinen bisher weitesten Lauf hinter sich gebracht und dies in einer Zeit von 3:24 Std. Bei mir war es ebenfalls der schnellste 32 Kilometer Lauf mit 3:07 Std. – und das mit einem Durchschnittspuls von unter 130.

Jetzt sind es also nur noch vier Wochen und Oli hat, wie er mir soeben berichtete, richtig schwere Beine. Er fragt sich, wie man nach den 32 Kilometern noch 10 Kilometer drauflegen kann? Bei Kilometer 25 war bei ihm noch alles in Ordnung, aber dann kamen die Wehwehchen. Und nun braucht er mehrere Anläufe, um vom Sofa wieder hochzukommen.

Was ich dazu sage? Einfach liegen bleiben!

Die nächsten vier Wochen werden in der ersten Hälfte noch mal richtig anstrengend, aber dann kommt die Erholungsphase. Und diese Phase wird die schönste, denn wir werden danach voller Energie sein und wie zwei randvoll getankte Raketen auf den Startschuss warten!

Sportliche Grüße
Oli & Alex

 

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