Staufener Altstadtlauf 2016

Staufener Altstadtlauf 2016Bei schönem Wetter machten wir uns mit neun Läuferinnen und Läufern auf den Weg nach Staufen, um den 5. von insgesamt 6 Läufen des Markgräfler Cup zu genießen!

Das Wetter war super und genau richtig um mal wieder eine schnelle Zeit in den Asphalt zu wetzen. Allerdings war von den meisten die Fitness nicht gerade auf dem höchsten Stand. Sabine und Claudia riskierten den Lauf gar nicht und starteten somit nicht. Oli kämpfte seit fast zwei Wochen mit einem Rückenproblem herum und war ebenfalls leicht erkältet. Jedoch wollte er unbedingt diesen Lauf erleben, damit er wenigstens in diesem Jahr alle Cupläufe in seiner Historie stehen hat. Janine hätte auch teilgenommen, wenn sie nicht einen Tag zuvor ihren 2. Marathon in Köln gelaufen wäre. Zwar wollte sie noch als Zuschauerin vorbeischauen, schaffte es jedoch nicht rechtzeitig. Bei mir hatte sich ebenfalls seit mehreren Tagen eine Erkältung im Körper eingenistet, die bislang nicht so richtig ausbrechen wollte. Ich dachte mir aber, dass die 6 Kilometer diesen Zustand nicht schlimmer machen würden.

Oli und ich fuhren mit „Jack the Jeep“ so gegen 13 Uhr direkt zur Belchenhalle, da wir dort auf Tanja treffen wollten… die dann aber nicht da war und mitteilte, dass sie sich am Marktplatz befand. Weil die Siegerehrung jedoch später in der Halle stattfinden sollte, blieben wir auf dem letzten freien Parkplatz stehen und wanderten zum Ort des Geschehens.
Wir kannten den Lauf nicht, wußten jedoch von irgendeiner Steigung, die wir sechs Mal hochlaufen mussten. Wie hoch oder lang sie war, wussten wir nicht. So hieß es für uns, diesen Lauf einfach mal auf sich wirken zu lassen.
Am Marktplatz selbst war schon ganz schön was los. Das gute Wetter sorgte für eine gute Stimmung!

Staufener Altstadtlauf 2016Etwas später überraschte uns Alex (Rennkrümel), die leider immer noch nicht starten durfte, und uns so am Streckenrand unterstützen und einige schöne Laufbilder machen konnte. Ebenfalls ein Dank an Sabine, Karin und Nadja für die zugesandten Bilder.

Nach den Wettkämpfen der Bambinis, an dem auch die beiden Stöpsel von Karin und Michael mitmachten und sich stolz eine Medaille um den Hals hängen durften, sowie noch zwei weiteren Läufen, startete der Hauptlauf um 15 Uhr.
Wir standen diesmal alle zusammen ganz hinten in der Startaufstellung der 176 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Staufener Altstadtlauf 2016Für die anderen kann ich jetzt nicht ganz so detailliert sprechen, daher das Rennen kurz aus meiner Sicht:
Die erste Runde lief bei mir genau wie geplant, denn ich wollte am Anfang erstmal schauen, wie sich die Runde überhaupt anfühlt. Ich empfand sie als äußerst angenehm, auch wenn einige einen Rundkurs eher nicht so toll finden. Für mich hat solch ein Kurs jedoch Vorteile: man kann sich das Rennen sehr gut einteilen, an der Strecke sehen Zuschauer mehr vom Rennen und auch die Teilnehmer erleben eine klasse Atmosphäre.

Staufener Altstadtlauf 2016Als ich das erste Mal wieder beim Start-/Zielbereich vorbei kam, hatte ich fast meine „Betriebstemperatur“ erreicht und pendelte meinen Puls auf Racebeat in der zweiten Runde ein. Nach knapp der Hälfte des Rennens bemerkte ich, dass ich einen so hohen Puls irgendwie nicht verkraftete und verlangsamte etwas, damit ich mich auf ein paar hundert Metern etwas erholen konnte. Da machte sich vielleicht doch die Erkältung bemerkbar. Trotzdem rannte ich die Bergabstrecke immer mit einer 3:40er Pace hinunter. Auf den letzten 1,5 Runden gab ich dann fast alles. Vor allem das letzte Mal bergab, die letzte Linkskurve… schön auf Hochtouren.

Staufener Altstadtlauf 2016Und dann war ein Läufer vor mir und ich dachte: Alex, den überholst Du noch! Natürlich werden auf den letzten Metern die meisten nochmal schneller und so musste ich tatsächlich die Brechstange auspacken und mit einer für mich irren Pace von 2:40 min/km an ihm vorbeiziehen. Das war dann aber am Drehzahlbegrenzer und im Ziel brauchte ich ein paar Sekunden damit die Blitze aus dem Kopf wieder verschwanden. 🙂

Staufener Altstadtlauf 2016Alle anderen von uns sind bis auf Karin, die leider ihren Lauf abbrechen musste, prima durchgekommen. Die Finischer waren mindestens mit einer Geschwindigkeit von 10 km/h (Pace 6) auf der Strecke – das hat doch was!

Alex 26:21 Min. (Pace 4:24 / 13,66 km/h)
Michael 30:55 Min. (Pace 5:09 /11,64 km/h)
Tanja 31:33 Min. (Pace 5:16 / 11:41 km/h)
Oli 34:50 Min. (Pace 5:48 /10,33 km/h)
Caro 34:59 Min. (Pace 5:50 / 10,29 km/h)
Dunja 35:12 Min. (Pace 5:52 / 10,23 km/h)

Hier fällt mir vor allem Michael auf, der ggü. der Freiburger Laufnacht seine Pace stark verbessern konnte. Da könnte er bei der nächsten Laufnacht schon an der 5er Pace kratzen. 🙂
Tanja ist hier fast genau die gleiche Pace wie bei der Laufnacht gerannt. Ich vermute, dass ihr noch etwas der Marathon in den Beinen hängt, den sie erst letzte Woche lief. Wie das bei solchen Kurzstrecken aber so ist, sind sie neben Wetter und Strecke auch stark von der Tagesform abhängig.

Staufener Altstadtlauf 2016Nachdem wir alle im Ziel waren, begaben wir uns zur Belchenhalle, in der die Siegerehrung stattfand. Wir kamen aber ganz offensichtlich zu spät, denn wir bekamen keinen Platz mehr. Kurzerhand machten wir uns auf der Treppe vor der Halle breit, denn wie sonst  üblich, genießen wir nach einem Wettkampf gern die Zeit danach. Hier machten wir unserem Namen wieder alle Ehre und haben es uns gutgehen lassen. 🙂

Staufener Altstadtlauf 2016Nachdem es später leer wurde und sich auch vom Team einer nach dem anderen auf den Heimweg machte, setzten wir uns – Oli und ich – ebenfalls in Bewegung und steuerten Richgung Sofa.

Staufener Altstadtlauf 2016Es war wieder einmal ein sehr schöner Tag und wir haben es wie immer genossen. Ich wünsche allen „Kranken“ auf jeden Fall gute Besserung, damit wir beim nächsten gemeinsamen Wettkampf wieder fit auftreten können. Allen anderen wünsche ich eine gute Erholung! An dieser Stelle noch einen Gruß an Jutta, die sich erfolgreich von diesem Lauf gedrückt hatte und als Zuschauerin dabei war. 🙂

Organisatorisch gibt es von meiner Seite aus fast nix zu bemängeln, außer dass wir als Team keinen Platz mehr in der Halle hatten. Wir hätten uns zwar einzeln irgendwo an verschiedenen Tischen niederlassen können, aber das kam für uns nicht in Frage. 🙂

Sportliche Grüße
Alex

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